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MILANO ITALY Hose Barrel in grau-meliert, Ganzkörperansicht

Weite Hosen kombinieren: Wideleg, Baggy und Marlene

Eine weite Hose ist schnell gekauft. Die Frage kommt danach: Was ziehe ich dazu an, ohne dass alles an mir weit wird? Genau daran scheitert die schöne Hose oft, und bleibt im Schrank.

Dabei braucht es nur eine Regel und ein bisschen Gefühl für die Länge.

Vier Schnitte, die oft verwechselt werden

Die Namen klingen ähnlich, die Wirkung ist verschieden:

  • Wideleg, ab der Hüfte gerade und gleichmäßig weit nach unten. Der zuverlässigste Schnitt, weil er streckt statt zu stauchen. Elf unserer sechzehn Hosen sind Wideleg.
  • Baggy, weit geschnitten mit tiefem Schritt. Das Volumen sitzt oben, die Hose fällt lässig über die Hüfte. Der modischste der vier, und der, bei dem die Oberteilfrage am meisten zählt.
  • Marlene, die klassische Bundfaltenhose mit hoher Taille und fließendem Fall. Streng genommen eine Wideleg mit Falten am Bund, wirkt aber sofort eleganter.
  • Barrel, an Hüfte und Oberschenkel rund, zum Saum hin wieder schmaler. Eine Form mit Charakter, die am besten zu geraden Oberteilen passt.

Welchen du vor dir hast, steht in aller Regel im Artikelnamen.

Die eine Regel: oben schmal oder kurz

Eine weite Hose braucht oben einen Gegenpol. Entweder ein schmales Oberteil, oder ein weites, das an der Taille endet. Beides schafft eine sichtbare Linie, und genau die fehlt, wenn oben und unten gleich viel Stoff haben.

Das heißt nicht, dass du auf deine Lieblingsbluse verzichten musst. Es heißt nur, dass sie entweder in den Bund gesteckt wird, oder vorne eine Ecke hineinbekommt, oder dass ein Gürtel die Taille markiert. Welche Blusenform sich wofür eignet, steht im Beitrag zu den Blusenformen.

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Wideleg, Baggy und Marlene von Emily van den Bergh und Milano Italy, in Größe 36 bis 48.

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Die Länge entscheidet mehr als die Weite

Eine weite Hose sollte den Schuh fast berühren. Zu kurz wirkt sie wie versehentlich gewachsen, zu lang schleift sie und nimmt dir Höhe. Die Faustregel: Der Saum endet knapp über dem Boden, wenn du den Schuh trägst, mit dem du die Hose meistens anziehst.

Deshalb lohnt es sich, die Hose einmal kürzen zu lassen, statt sie mit wechselnder Absatzhöhe zu tragen. Das ist die günstigste Art, ein Teil besser aussehen zu lassen, als es gekauft wurde.

Welcher Schuh passt darunter?

  • Ein Absatz von zwei bis fünf Zentimetern reicht völlig. Er hebt den Saum vom Boden und macht die ganze Linie länger, ohne dass es nach Abendgarderobe aussieht.
  • Loafer und flache Schnürer funktionieren, wenn die Hose wirklich bis auf den Schuh fällt. Sie geben dem weiten Bein unten einen ruhigen Abschluss.
  • Weiße Sneaker gehen zu Baggy und Wideleg, aber nur mit kürzerem Saum. Sonst verschwindet der Schuh und das Bein endet im Nichts.
  • Spitze Schuhe sind der stillste Trick: Die Spitze schaut unter dem Saum hervor und zieht die Linie weiter.

Der Bund ist der heimliche Hauptdarsteller

Je höher der Bund, desto länger wirkt das Bein. Das ist der ganze Zauber hinter der Marlenehose, und der Grund, warum sie trotz viel Stoff schlank macht.

Bei einer Baggyhose mit tiefem Schritt sitzt der Bund dagegen bewusst tiefer. Dann holst du die Taille über das Oberteil zurück: ein kürzer geschnittenes Shirt, eine eingesteckte Bluse oder ein Strickpullover, der an der Hüfte endet. Wie du Strick dazu kombinierst, steht im Beitrag über Strick und seine Pflege.

Muster unten, ruhig oben

Eine gemusterte weite Hose ist ein großes Stück Fläche. Sie trägt sich am leichtesten mit einem einfarbigen Oberteil, das eine Farbe aus dem Muster aufnimmt. Umgekehrt genauso: Zur einfarbigen Hose darf die Bluse so laut sein, wie du magst.

Beides gleichzeitig gemustert geht auch, braucht aber einen gemeinsamen Nenner, meist eine Farbe oder eine ähnliche Musterdichte. Wie das mit Animal-Print funktioniert, zeigt der Beitrag zur Leo-Bluse.

Drei Dinge, die weite Hosen nicht brauchen

  1. Einen weiten Mantel. Darüber gehört etwas, das die Schulter zeigt, sonst verschwindest du komplett.
  2. Eine zweite Lautstärke. Großes Muster, große Tasche und großer Schmuck gleichzeitig sind einer zu viel.
  3. Geduld beim Bügeln. Viel Stoff heißt viele Falten. Ein kurzer Dampfstoß am hängenden Teil reicht meistens, das spart dir das Brett.

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Kurz gesagt: oben schmal oder kurz, Saum bis auf den Schuh, Bund hoch. Welche Bluse dazu passt, klärt der Beitrag zu den Blusenformen, und woran du eine gute erkennst, steht hier. Stöber durch unsere Hosen oder den Sale.

Häufige Fragen

Welches Oberteil passt zu einer weiten Hose?

Eine weite Hose braucht oben einen Gegenpol. Entweder ein schmales Oberteil, oder ein weites, das an der Taille endet. Beides schafft eine sichtbare Linie, und genau die fehlt, wenn oben und unten gleich viel Stoff haben.

Wie lang sollte eine weite Hose sein?

Eine weite Hose sollte den Schuh fast berühren. Zu kurz wirkt sie wie versehentlich gewachsen, zu lang schleift sie und nimmt dir Höhe. Der Saum endet knapp über dem Boden, wenn du den Schuh trägst, mit dem du die Hose meistens anziehst.

Was ist der Unterschied zwischen Wideleg und Baggy?

Wideleg ist ab der Hüfte gerade und gleichmäßig weit nach unten geschnitten. Baggy ist weit geschnitten mit tiefem Schritt, das Volumen sitzt oben und die Hose fällt lässig über die Hüfte.

Welche Schuhe trägt man zu weiten Hosen?

Ein Absatz von zwei bis fünf Zentimetern reicht völlig. Er hebt den Saum vom Boden und macht die ganze Linie länger, ohne dass es nach Abendgarderobe aussieht. Flache Loafer gehen auch, wenn die Hose wirklich bis auf den Schuh fällt.

Machen weite Hosen dicker?

Nicht, wenn der Bund hoch sitzt. Je höher der Bund, desto länger wirkt das Bein. Das ist der ganze Zauber hinter der Marlenehose, und der Grund, warum sie trotz viel Stoff schlank macht.

Darf man zur gemusterten Hose eine gemusterte Bluse tragen?

Beides gleichzeitig gemustert geht auch, braucht aber einen gemeinsamen Nenner, meist eine Farbe oder eine ähnliche Musterdichte. Einfacher ist ein einfarbiges Oberteil, das eine Farbe aus dem Muster aufnimmt.

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